Feinstaub

Toner ist ein Pulver, in dem früher unter anderem auch Quecksilber mit eingemischt wurde.  Seit einigen Jahren, gibt es den sogenannten Ames-Test, bei dem der Toner auf Krebserregende Stoffe untersucht wird. Die seriösen Hersteller von Toner-Kartuschen machen aber noch andere Tests bezüglich Umweltverträglichkeit und vieles mehr. Das heißt, das Tonerpulver alleine ist zwar ein Staub aber als solcher noch kein Feinstaub. Da man zum Drucken auch Papier braucht, welches beim Durchlaufen des Druckers abreibt, haben die Drucker mit der Zeit eine Papierstaub-Tonerpulver Verschmutzung.

Desweiteren haben die Laserdrucker alle mindestens einen Lüfter, der Frischluft anzieht um die im Drucker durch die Heizung entstehende Wärme abzusenken. Dadurch wird zusätzlich Staub aus der Luft in den Drucker geblasen.

Verschiedene Institute haben zum Thema Feinstaub schon Wissenschaftliche Projekte gestartet.

Unteranderem, die Universität in Giessen, die vom Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin Beauftragt wurde. Desweiteren haben sich die Universitätsklinik Freiburg und die Queensland University mit diesem Thema befasst. Diese Studien wurden u.a. über Spiegel, Focus, 3Sat und viele mehr veröffentlicht. In keiner dieser Studie wurde ein Filter empfohlen, denn was sollte ein Filter bewirken? Der Staub kann durch jeden Schlitz im Drucker entweichen und durch die Heizung . Durch die hier entstehende Wärmeentwicklung wird die Messbarkeit der Belastung noch verstärkt. Der Filter sorgt also nur dafür, dass der Drucker nicht mehr genügend Frischluft ansaugen kann, diese aber dafür gefiltert ist.

In der Praxis haben diverse Techniker eine verkürzte Lebensdauer der Heizung bzw. im extrem Fall sogar eine verkürzte Lebensdauer der Druckers festgestellt. Nochmal zurück zu den Studien, es wurden teilweise sehr große Divergenzen bei gleichen Gerätetypen festgestellt. Diese sind durch unterschiedliche Belastung bzw. durch unterschiedliche Wartungsstände entstanden.

Was heißt das für Sie als Anwender?

Ihr Laserdrucker sollte zur Feinstaub Vermeidung / Minimierung mindestens einmal im Jahr gewartet werden. Zudem sollten Sie nicht direkt neben einem Laserdruckersitzen, auch wenn es bequemer ist.

Bei der Wartung ist es natürlich entscheidend, dass der Techniker die Verschmutzung im Gerät möglichst sorgfältig entfernt. Auch hier gibt es gravierende Unterschiede. Denn wenn ein Gerät repariert wird, dass zum Beispiel geleast ist, werden die meisten Techniker dazu angehalten, dass Gerät mit dem geringsten Aufwand und so kostengünstig wie möglich wieder zum Laufen zu bringen, damit das Unternehmen das das Gerät beim Kunden aufgestellt hat den  größt möglichen Profit erzielt. Da bleibt für den Techniker meist keine Zeit mehr, das Gerät auch noch zu reinigen.

Aus diesem Grund, sollten Sie mit der zuständigen Person in Ihrem Unternehmen mal über eine vernünftige Druckerwartung in Ihrem Unternehmen nachdenken. Denn das wichtigste gut, dass Sie haben ist Ihre Gesundheit und die kann man sich nicht immer mit Geld kaufen. Deshalb macht es Sinn, auch für Ihr Unternehmen einen kleinen Betrag im Verhältnis zu Ihrer Gesundheit und somit Arbeitsausfall zu investieren.

Auch hierhaben Sie wieder einen weiteren Vorteil für Ihr Unternehmen, da die PES GmbH diese Vorsorgewartung in Ihrem Unternehmen durchführen kann.